Baumpieper | Verkehrsopfer in Steckby

Selbst in einem Dorf mit sehr wenig Verkehr kommt es zu Verkehrsopfern unter Vögeln. Meistens sind es die häufigen Arten, wie Sperlinge, Meisen und Amseln. Aber jetzt hat es einen Vogel erwischt, der eigentlich in Kiefernwäldern wohnt oder in Mischwäldern mit hohem Anteil an Kiefern. Auf dem Weg dorthin muss er eine Abkürzung durch Steckbys Straßen genommen haben. Leider.

Der Baumpieper fällt durch seinen auffallenden Gesang und einen Singflug auf. Wie ein Fallschirm lässt er sich am Ende seines Liedes einfach fallen. Die Bestimmung im Gelände ist somit sehr einfach. Es ist paradox, aber wenn man den Vogel in der Hand hält, kann er mit dem eng verwandten Wiesenpieper verwechselt werden.
Stefan Fischer, beruflich Ornithologe und Beringer, ein echter Spezialist auf diesen Gebieten, half mir bei der endgültigen Bestimmung. Die Handschwingen, die die Flügelspitze bilden, sind bei der Unterscheidung maßgebend. Außerdem die Färbung, Größe, die Hinterkralle und Maserung auf Brust und Rücken.

Die Fotos sind für Ornithologen recht interessant, weil man sehr selten Gelegenheit hat, einen Baumpieper in der Hand zu halten.

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