Der Unterlauf der Nuthe

Dieser Abschnitt der Nuthe ist kaum bekannt, weil sich kein Spaziergänger hierher verirrt. Die großen Wiesenflächen zwischen den Auwaldresten werden landwirtschaftlich genutzt.

Früher trat die Nuthe hier jedes Frühjahr über die Ufer und überschwemmte die Wiesen. Das Wasser blieb lange stehen und schaffte viele feuchte Biotope. Kranich, Kiebitz, Bekassine und viele andere an Nässe gebundene Vogelarten hatten hier ihr Refugium.

In den 1950er Jahren wurde die Nuthe begradigt und teilweise verlegt. Zusätzliche tiefe Gräben sorgen seither für einen zügigen Wasserabfluss. Lediglich die letzten 1000 Meter wurden nicht begradigt. Dort mäandert die Nuthe wie zu Vorzeiten.

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