Vögel im Winter richtig Füttern. Futterhaus oder Futterröhre?

Vögel im Winter richtig füttern | Teil 1

Ein Futterhäuschen oder eine Röhre?

In den meisten Fällen denkt man an ein Häuschen, wenn man an Winterfütterung denkt. Das haben wir so aus unserer Kindheit mitgebracht. Und es ist ja auch wirklich hübsch anzusehen, wie die Vögel sich im und um das Haus tummeln. Wir sitzen an kalten, trüben Wintertagen drinnen im warmen Haus oder unserer Wohnung und sehen durch das Fenster dem munteren Treiben der Vögel zu.
Das macht Spaß und ist gerade für Kinder sehr aufregend! Oft sind es genau diese Erlebnisse, die das Interesse und später vielleicht eine Leidenschaft für die Ornithologie wecken. In einigen Haushalten gibt es schon ein Buch über Vögel und schon beginnt die Bestimmung der Gefiederten.

Ein Futterhaus ist hübsch anzusehen, birgt aber einige Nachteile:

  • Das Futter ist ungeschützt und wird feucht.
  • Viele Vögel drängen sich auf kleinem Raum. Mehr Stress.
  • Futter wird durch die Vögel selbst verschmutzt.
  • Krankheitserreger werden schnell übertragen.
  • Beutegreifer, z.B. Sperber, werden spät gesehen.

Eine Futterröhre ist kein Hingucker aber sehr praktisch:

  • Futter bleibt sauber und trocken.
  • Größere Mengen können bei großem Andrang vorgehalten werden.
  • Je nach Länge der Röhre gibt es mehrere Etagen.
  • Die Vögel fliegen einzeln an ein Loch. Es gibt weniger Streit.
  • Das Anbringen ist sehr einfach, nur aufhängen.

Unbedingt beachten!

Überall gibt es natürlich Katzen. Wir selbst haben welche und die Nachbarn auch.

Katzen stellen für eine Winterfütterung nicht unbedingt ein Problem dar. Die Vögel sehen Katzen und verhalten sich entsprechend. Allerdings muss man sich an eine Regel halten:

Im Umkreis von etwa drei bis fünf Metern darf sich kein Hindernis befinden, hinter dem sich Katzen auf die Lauer legen können.

In einem späteren Blogbeitrag erzähle ich vom Futter für die Vögel. Also bis bald. 😉

Quellennachweis Fotos: Pixabay

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